Ekkehard… und Burkina Faso

Am Ende ihrer Optikerausbildung an der Fachschule für Optometrie in Hall im Zuge des Hilfsprojektes von "ELEVES POUR ELEVES" unternahmen die angehenden Optiker aus Burkina Faso einen Alpenrundflug mit fLY.UP Innsbruck. Pilot: Ekkehard Steiner.

Traore Abou Georges und Nagalo Anselm konnten ihre Flugangst überwinden und den Ausflug mit der D-ERRP genießen. Bani Guekon beobachtete den Flug vom Boden aus.

Ekkehard Steiner


 

Manuel … ist reif für die Insel Unije

Das Wochenende 2. auf 3. Juli 2011 nützten Manuel und Willi für einen Ausflug nach Unije mit der OE-AAL. Hinter dem Brenner wurde das Wetter im besser und konnten wir schon von Gemona aus das Meer sehen.  Landung mit etwas Crosswind in Vrsar  für die Pass/Zollabfertigung. Weiter ging es quer über Istrien zum Meldepunkt Plomin  und auf  "Request"  dann direkt  übers Meer nach Unije. Wir ersparen uns dadurch den Umweg über Krk.  Am Funk in Unije meldete sich niemand … okay dann halt nicht … Blindmeldung  absetzen und landen. An der Schwelle – Überraschung – steht ein Busch…  wir ziehen die Katana drüber und nach dem Aufsetzen die nächste Überraschung – direkt vor uns ein relativ hoher schmaler Hügel quer zur Piste. Um nicht unser Bugrad zu riskieren,  ziehen wir die Katana wieder hoch und setzen danach erneut auf. Problemloses Ausrollen… auf dem letzten Teil der Piste stellten wir wegen vermeinlicher Steine (Willi wußte davon, er war schon öfters in Unije) den Motor ab und zogen die OE-AAL ca. 50 m weit in die Parkpostion. Das wäre aber nicht notwendig gewesen, weil die Steine sind inzwischen weg und das Flugfeld ist jetzt umzäunt.  Wir waren der einzige Flieger dort.

Jetzt knattert auch der Flugplatzleiter auf einem Moped heran und kassiert erst mal 25,- Euro für die Landung und Parken ab. Sein Funkgerät sei kaputt und auch sein Reservegerät habe den Geist aufgegeben. Er erzählt uns auch, dass es seit 7 Monaten hier nicht mehr geregnet habe…

Herrliche Insel, kein Auto dort, hin und wieder tuckert ein Schlepper vorbei. Bei Wein und Fisch lassen wir den Tag mit Postkarten-Sonnenuntergang ausklingen. Manuel geht noch schnell schwimmen und schimpft über viele Seeigel im Wasser. Ich sitze lieber auf der Terrasse und schau übers Meer…

Am nächsten Morgen 7 Min. Flug nach Male-Losinj. Der Start in Unije ist nicht gerade schulmäßig, es empfiehlt sich nämlich nicht am Pistenanfang zu starten, sondern Vollgas erst ab etwa Pistenmitte nach einem hohen Hügel  zu geben. Die restliche Pistenlänge ist jedoch ausreichend. 

In Mali-Losinj tanken wir die OE-AAL auf und geben einen Flugpan direkt nach Innsbruck auf.

Willi Krappinger

 


 

Ungarn – eine Reise wert!

Slowenien und Ungarn als Wochenend-Trip 
 
Oft darüber gesprochen, einmal wetterbedingt verschoben: Ein Ausflug nach Slowenien und Ungarn. Am ersten Wochenende im Mai dieses Jahres war es so weit, ein Mehrtageshoch in Mitteleuropa war angekündigt: Die Tiroler Piloten WWW (Werner, Willi und Walter) starteten nach optimaler Flugvorbereitung mit ihrer DA40 TDI von Innsbruck über den Brenner, weiter ging es ostwärts zum ersten Ziel Klagenfurt. Weit und breit kein Wölkerl, problemloser Anflug über W1 auf die 28. So wolkenlos wie der Himmel sich zeigte, war auch das Vorfeld in LOWK, nämlich fliegerlos! Nach dem Wechsel des PIC und mit einer Gulaschsuppe gestärkt dann der Weiterflug laut Flugplan über die Südsteiermark und Einflug über GOLVA nach Slowenien. Freundliche Stimmen am Funk und bereits weit vor Marburg dann auch schon die Freigabe zum Anflug auf die 15, kein Wunder, war unsere D-ERRP doch auch hier das einzige Flugzeug auf dem riesengroßen Vorfeld des mit EU-Mitteln großzügig ausgebauten LJMB. Die Universitätsstadt Marburg, der stolze Mittelpunkt des nordöstlichen Sloweniens mit 116.000 Einwohnern und der wechselhaften Geschichte, dem Stadtschloss und der vitalen Kulturszene ist jedenfalls eine Reise wert. Nach einer Labung und vor dem Abflug nach LJMS dann etwas komplizierter die Durchschleusung und der Gang zu unserem Flugzeug, musste doch ein für den Sicherheitscheck Verantwortlicher (der uns schon beim Eintritt ins Flughafengebäude „betreut“ hatte) erst herbeigerufen werden. Trotz der Gebühren von Euro 38,32 für Landung und Abfertigung wird der Flugplatzhalter bei der festgestellten geringen Frequenz sicher nicht reich werden. Wir verlassen die Kontrollzone über ME2 und hatten nach wenigen Flugminuten dann auch schon Mursca Sobota mit den gekreuzten 1200 und 900 m langen Graspisten im Blickfeld. Ducan, der Flugplatzleiter von LJMS, war uns ja kein Unbekannter und hat die D-ERRP freundlichst auf die 09 gelotst. 
 
Das neue empfehlenswerte ***Hotel am Flugplatz mit der überaus freundlichen Bedienung war dann auch unser erstes Übernachtungsziel. Eine abendliche Taxifahrt ins kleine Stadtzentrum von Mursca Sobota führte vorbei an einem Rapsfeld, wo gerade eine Schöne so wie Gott sie schuf gefilmt wurde. Für einen solchen möglichen Fall haben uns unsere Frauen bereits vor dem Abflug ersucht: „Sofort Augen zu und weiterfahren“ – und daran haben wir uns auch gehalten! Im Zentrum von Mursca Sobota, einer Kleinstadt mit rund 12.000 Einwohnern, haben uns der Mix mit den historischen und modernen Bauten, die Gastgärten unter dem alten wertvollen Baumbestand und die lebensfrohen Musikanten, die mit ihren lautstark vorgetragenen Musikstücken eine besondere, der Region eigene Stimmung erzeugten, beindruckt. Zurück im Hotel wurde der kühle Abend zur Flugvorbereitung für die Trips am nächsten Tag genutzt. JET A1 suchten wir am Flugplatz von LJMS vergebens. Mit Hilfe des Flugplatzleiters besorgte uns entgegenkommendes Personal in kürzester Zeit geeigneten Diesel-Treibstoff, da wir nicht sicher waren, ob auf den angepeilten ungarischen Plätzen Treibstoff für die DA40 TDI zur Verfügung stehen würde. Da Sarmellek zweien von uns nicht in bester Erinnerung war, entschieden wir uns für einen ersten Trip am Morgen des nächsten Tages nach Siofok-Kiliti am östlichen Ende des Plattensees. 
 
Ein ausgiebiges Frühstück, traumhaftes Wetter, eine vollgetankte und durchgecheckte Maschine waren die ideale Ausgangslage für den Flug über die ungarische Grenze, der uns über Sarmellek und die südlich des Balaton gelegenen Orte bis nach Siofok (2000 m Graspiste) führte. Ab dem Grenzübergangspunkt DIMLO begleitete uns eine freundliche ungarische Controllerin von Budapest Info 125.50 bis kurz vor Siofok, über Funk wurde vor dem kurzen Anflug auf die Piste LHSK 33 dann auch der internationale Flugplan geschlossen.  Freundlich empfangen im neuen Abfertigungsgebäude (mit der am Dach weithin sichtlichen Frequenz 125,80), entschlossen wir uns zum Weiterflug nach Kaposvar, rund 25 Flugminuten in Richtung Süden. Auf diesem Flug über die ungarische Tiefebene haben uns die großzügig angelegten landwirtschaftlich genutzten Flächen beeindruckt, eine neue Autobahn lies die Vermutung aufkommen, dass auch hier EU-Mittel zum Ausbau der Infrastruktur geflossen sind. 
 
Der Controller von Kaposvar schickte uns in einer größeren Runde um die Stadt, verständlich, stand gerade an diesem Tag ein flugsportlicher Wettbewerb im Mittelpunkt des Fliegergeschehens, eine österreichische Crew war sogar eigens aus Zeltweg angereist. Während des ausgedehnten Anfluges auf LHKV umflogen wir in 3000 Fuß das Städtchen, besondere Aufmerksamkeit galt dabei der auf der Jeppesen-Karte eingezeichnete Sperrfläche (2500/GND) über einem militärisch genutzten Bereich. Erfreulich: Keine Landegebühr an diesem Tag in LHKV. Neben kleinen sportlichen Flugzeugen sind uns auf diesem Platz die vielen Oldtimer, flugfähige und auch solche mit ausgebauten Motoren, aufgefallen. Die am Kapos-Fluss gelegene Kreisstadt Kaposvar ist Universitäts- und Bischofssitz, ein für die ganze Region bedeutsamer Verkehrsknotenpunkt sowie Einkaufs- und Kulturzentrum für die umgebende Region des leicht hügeligen Somogy-Landes. 
 
Ein Hotelprospekt weckte dann das Interesse von WWW zu einem kurzen Abstecher nach Hertelendy Kastely, einem Privatgelände mit einem schlossähnlichen 5-Sterne Hotel und großartiger touristischer Infrastruktur und einer 800 m langen Graspiste. Ein Anruf genügte: Wir werden herzlich empfangen. Nach 10 Minuten Flugzeit dann dieser Privatplatz mit der Kennung LH01 in Sicht. Einmal umrunden, Windsack checken und schon sind wir gelandet. Auch hier ist unsere D-ERRP vorerst das einzige Flugzeug am Platz. Wir werden mit dem hoteleigenen Taxi abgeholt und in das Zentrum dieser beeindruckenden Ferienanlage geführt, die uns von einer freundlichen Dame dann auch bis ins letzte Detail vorgestellt wurde. Nach der Frage, wo wir die Landegebühren bezahlen dürfen gleich ein höfliches Abwinken: „Das gehört zum kostenlosen Service unseres Hauses“. Im Restaurant genießen wir eine typisch ungarische Speisenfolge, wurden wieder mit dem Taxi, begleitet von einem Pferdekutschengespann, zum Flugfeld geführt, wo zwischenzeitlich eine DA42 mit Schweizer Kennzeichen gelandet war. Nach der Flugplanaufgabe führte unser letzter Trip an diesem zweiten Tag wieder zurück nach Mursca Sobota, wo uns Ducan über die Frequenz 123.50 wieder in Empfang nahm. Da Fische immer schwimmen sollen, haben wir uns am Abend im Rahmen des Verzehrs einer ausgiebigen Fischplatte auch daran gehalten und entsprechend Flüssigkeiten zu uns genommen
 
 
Am Morgen des letzten Tages ein Blick aus dem Fenster: Die angekündigte Wetterfront aus Nordosten war schneller im mitteleuropäischen Raum als angekündigt. Daher unser Entschluss: Hotelrechnung begleichen, ebenso 10,00 Euro für die beiden Landungen, verabschieden und nach ausführlicher Wettereinholung, Flugzeugcheck und Flugplanaufgabe Start in Richtung Heimat. Alles war bereits Routine. Erstes Ziel an diesem dritten Tag war bei noch ordentlichem Wetter Graz LOWG. Nach 15 Minuten Flugzeit Kontakt mit Graz Tower 118.20, Einflug in die Kontrollzone Graz über Sierra, weiter über Kalsdorf und sanfte Landung auf der 35C. Kurzer Aufenthalt, Pilotenwechsel und Entscheidung: Fliegen wir übers Ennstal oder südlich der Alpen über Klagenfurt nach Innsbruck? Da bereits dunkle Wolken und Regen im Norden ersichtlich waren, haben wir den Heimflug über Kärnten, wo wir noch einen kurzen Halt am LOWK für eine Betankung einlegten, vorgezogen. Vorbei an Wolfsberg LOKW, über E1 Einflug in die Klagenfurter Kontrollzone, Einfädeln auf das VOR KFT 113.10  und Landung mit ganz leichtem Rückenwind auf der 28 in Klagenfurt. Trotz JET A1 Bestellung kam der Tankwagen mit AVGAS, erst nach Aufklärung und für den Tankwart kaum glaubhaft, wurde uns ein Wagen mit JET A1 zum Auffüllen unserer Tanks geschickt. Auf diesem letzten Trip waren dann auch schon die ersten Auswirkungen der Front spürbar. Starke Turbulenzen begleiteten uns entlang des südlichen Alpenhauptkammes während der letzten 90 Minuten dieses 3-tägigen Ausfluges über Gail- und Pustertal bis nach LOWI, unserem Heimatflughafen Innsbruck, wo wir nach insgesamt sieben problemlosen Flugstunden wieder glücklich gelandet sind.

Walter Amor


 

… der auf dem Vulkan tanzt

Eine wunderschöne Reise zu den feuerspeienden Bergen auf Sizilien
 
Die Osterwoche war eine ideale Zeit um den Flug in den südlichsten Teil von Italien zu unternehmen. Die Thermik ist noch einigermaßen erträglich , da die Flugroute in diesem Gebiet sehr nieder gewählt werden muss. Die Nächte sind sehr kühl und somit ist am nächsten Tag zumindest am Vormittag eine ideale Sicht gegeben.
 
Ich möchte hier nur eine kleine Vorschau über meine Reise geben. Bei unserem nächsten  FlyUp Pilotentreff werde ich ausführlicher über Insider Details berichten.
 
Nach einem entspannenden Tag in Perugia & Assisi mit Pasta Tartufo ging es wie gewohnt nach Foggia, einem sehr modernen kleinen Airport am Sporn. Gute Infrastruktur, Freundlichkeit und exzellentem Service.
 
Nach dem  Volltanken führte mich meine Route über den südlichen Teil Italiens, vorbei an vielen Kontrollzonen, Military Aereas (welche derzeit alle unter "Kriegszustand" wegen den Einsatzflügen nach Libyen waren) und eng an hohen Küstenbergen hinaus in die Straße von Messina zum Anflug auf den Airport von Reggio Calabria, welcher bedingt durch die vielfältigen Windverhältnisse 4 Landebahnen hat. Hier wurde aufgetankt, was sehr große Verwunderung nach der Bitte nach Jet A1 Fuel hervorgerufen hatte. 3 Mann hoch haben dann mit Kopfschütteln und erst nach einer schriftlichen Erklärung, dass das richtig ist, die Maschine aufgetankt.
 
 Am nächsten Morgen wurde meinem Antrag nach einem Überflug der Äolischen Inseln stattgegeben. Über die Straße von Messina nach Messina und weiter zum Stromboli (natürlich mit Schwimmweste) , Panarea, Salina, Vulkano, Milazzo (erster Punkt – Finger am Festland) quer über Sizilien, am Aetna vorbei (ein Überflug war wegen sehr starker Wasserdampfentwicklung und dadurch schlechter Sicht nicht möglich) wo die Chiara Del Foco (die Feuerstrasse, welche der Vulkan bei seinem letzten Ausbruch hinterlassen hatte)eine gespenstische Atmosphäre verbreitet hatte.
 
Der Anflug auf den " Aeroporto Internationale Catania" war gekrönt von einer längeren Holding über  "Misterbianco" wo ich dann aufgefädelt an der Landekette vieler Chartermaschinen die Clearance auf die 08 bekam.
 
Wie schon eingehend erwähnt, habe ich viele Details zu berichten, welche in Süditalien für eine Flugplanung von Wichtigkeit sind.
 
Willi 2


 

PPL-Kurs 01.11

Im Zeitraum Jänner bis April 2011 wurde ein Theoriekurs (FlyUp 01.11) zur Erlangung des PPL (A) abgehalten. Die 4 Absolventen Klaus EBNER, Thomas GUGGENBERGER, Thomas SCHRANZ und Werner VORAUER bewältigten den nicht zu unterschätzenden Lern- und Übungsaufwand mit viel Fließ und Disziplin. Nicht weniger überraschend absolvierten die Aspiranten daher am 13.04.2011 ihre Theorieprüfung bei der AustroControl GmbH in Wien mit hervorragenden Ergebnissen – allesamt über 95%. FlyUp gratuliert dazu recht herzlich! Die Unterrichtseinheiten wurden regelmäßig abends an Werktagen abgehalten – ideal für die fest im Berufsleben integrierten Flugschüler und für deren Lernerfolg. Die Theorieausbildung stand unter der Leitung von Willi Krappinger und wurde durchgeführt von den Groundinstructoren Patrick Fritz und Daniel Rottensteiner. Ein hervorragend abgeschlossener Theoriekurs mit exzellenten Ergebnissen und motivierten Flugschülern … super für alle Beteiligten. Der nächste Kurs kann kommen! Also dann, Glück ab – gut Land!


 

Zugspitze

Ein paar tolle Aufnahmen von der Zugspitze. Fotografiert von Willi Niederhuber – W2 – aus der DERRP.


 

Ausflug nach Spanien – Frankreich

Projekt Winterflucht

Mehrere Fliegerfreunde aus Tirol und den Nachbarländern haben sich vorgenommen, mit ihren Flugzeugen dem Winter für ein verlängertes Wochenende zu entfliehen. Das Wetterhoch der ersten Feberwoche 2011 bot dazu die beste Gelegenheit. Mit von der Partie und mit optimaler Flugvorbereitung ausgestattet, waren die Tiroler Piloten Gerhard, Siegi und Walter mit den Flugzeugen von flyup  D-ERRP und OE-ALL.
 
Erster Sammelpunkt aller Teilnehmer war Albenga LIMG. Die Piloten kamen aus Salzburg und Tirol, aus dem süddeutschen Raum und aus der Steiermark. Die Strecke führte über Gardasee – Brescia – Voghera bis zur Küste des ligurischen Meeres, wobei die Nebeldecke der Poebene on top überquert werden musste. Bei einem geselligen Abend kamen sich die Fliegerfreunde näher und – wie bei solchen Reisen üblich – stand Fliegerlatein und Wettervorschau für den nächsten Reisetag im Vordergrund. Eine Crew kehrte am 2. Tag wegen einer beruflichen Verpflichtung eines Piloten nach Salzburg zurück.
 
Der 2. Tag führte die Flieger der Cote d`Azur entlang, vorbei an Monaco, Nizza, Marseille, Montpellier und Perpignan bis nach Ampuriabrava LEAP in Spanien. Siegi und Walter machten zwischendurch einen Abstecher nach Cannes LFMD um einen alten Tiroler Freund zu besuchen. Wie am Vortag wurden am Zielort wieder alle Maschinen aufgetankt, gesichert und flugbereit für den nächsten Trip gemacht.
 
Wettereinholung am Morgen des dritten Tages über Telefon, IPhon, IPads und Laptops:
Lyon Bron war angedacht, Annecy südlich des Genfer Sees als Ziel des 3. Flugtages fand dann einhellig die Zustimmung der Piloten, wobei ein Team in Spanien verblieben ist für weitere Flüge zu ausgewählten Plätzen. Bei Traumwetter, ohne Wind und ohne Wolken, gings über Süd- und Zentralfrankreich, vorbei an Plätzen und Städten, über Flüsse und Seen, über Atomkraftwerke und markante Flussbauten, über Grenoble und Chambery zum Zielflughafen Annecy FLFP. Ein Rundgang durch das freundlich anmutende Städtchen mit den vielen Kanälen und Gaststätten und ein typisch französisches Abendessen bildete den Abschluss des 3. Tages.
 
Optimales Flugwetter auch am letzten Tag der Reise. Durch die nächtliche Eisbildung auf den Flächen der Flugzeuge verspätete sich der Abflugzeitpunkt, wobei die Sonne beim Auftauen sehr behilflich war. Einige Teams entschieden sich für den Rückflug in die Heimat über das Rhone- und Rheintal, vorbei an den höchsten Gipfeln der Alpen, andere Crews wählten den Weg über die Navigationshilfen FRI und WIL, vorbei am Zürich- und Walensee bis zum jeweiligen Heimatflughafen.
 
Ein traumhaftes Wochenende ging zu Ende. Geprägt von Kameradschaft und vielen neuen Eindrücken erging der allgemeine Ruf, sich bald wieder einmal zu einer Reise in andere fremde Länder zu treffen.
 
Euer Walter Amor
 


 

Ausflug Hosin – Fliegerlager FSZ

 

Am Montag, den 9. August 2010 sind wir mit zwei Fliegern in Innsbruck gestartet um unsere Freunde vom Flugsportzentrum in Hosin zu besuchen.

Die Aquila OE-ALL mit der Besatzung Amor Walter und Egger Siggi.
Die DA 40 D-ERRP mit der Besatzung Werner Kirchebner und Chefpilot  Willi 1.
Walter und Siggi flogen über Schärding bei herrlichstem Wetter nach Hosin.
Werner und Chef Willi 1 zwecks Training über VOR SBG und VOR FRE nach Hosin.
Über dem Stausee Lipno haben wir Kontakt mit Prag INFO aufgenommen, wurden hingewiesen, dass die LK R 1 aktiv ist, sonst kein Problem. Zwei Minuten vor Hosin haben wir Funkkontakt mit Hosin aufgenommen und wurden vom Peter (Obmann Flugsportzentrum) begrüßt und zur Landung eingewiesen.
Nach der Landung hat uns „Buddy“ den Abstellplatz zugeteilt. Die OE-ALL war bereits da.
Willi 1 hatte wieder einmal einen Durst wie ein Fisch und Hunger wie ein Wolf, so haben wir 2 gr.Bier , 1 kl.Bier, 1 Wienerschnitzel, 1 Käsbrot gegessen, Kosten alles zusammen € 9,00!
Das große Bier kostet 35 Kronen (1,40 €).
Leider mussten Walter und Siggi am folgenden Tag wieder zurück. Sie flogen mit Zwischenstopp in Dobersberg nach Innsbruck zurück.
Willi 1 und Werner flogen am nächsten Tag nach Pribram (nähe Prag) an Temelin vorbei.
Kein Flugplan nötig, Anflug ohne Funkkontakt, Landung ohne Funkkontakt nur Positionsmeldung, Maschine abgestellt wie wir wollten.
Aber sofort auf der Abstellposition stand hinter der Fläche ein Mann mit Moped. Er wollte aber nur die Landegebühr kassieren 200 Kronen (€ 8,-).
Zurück nach Hosin entlang der Moldau (Chef Willi 1 hat es immer mit der Wolga verwechselt) in 2.500ft, wunderbar!
Abends gemütliches Beisammensein mit den Freunden vom Flugsportzentrum.
Leider mussten Chef Willi 1 und Werner wegen der schlechten Wettervorhersage bereits am Mittwoch wieder zurückfliegen. Nach Zwischenstopp in Schärding zum Tanken (Hosin hat keinen Jet A1) ging es weiter nach Innsbruck.
Ein wunderschöner Ausflug, nur zu empfehlen!
 
Euer Werner Kirchebner